Bd. 17 Nr. 40 (2026): REFLEXIONEN UND PRAKTIKEN IN DER GRUNDAUSBILDUNG UND WEITERBILDUNG VON FACHKRÄFTEN, DIE IM RELIGIONSUNTERRICHT TÄTIG SIND
Die Frage des Religionsunterrichts in Brasilien hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und viele Kontroversen ausgelöst. Über mehrere Jahrzehnte hinweg herrschte ein konfessionelles Verständnis des in den Schulen erteilten Religionsunterrichts vor. Mit der Pluralisierung des brasilianischen religiösen Feldes gewinnt die Debatte um die Einführung eines mit den Religionswissenschaften verbundenen Religionsunterrichts in Bildungssystemen, Gesetzgebungen, Beschlüssen und öffentlichen Politiken an Kraft. Ein Beispiel hierfür ist die Tatsache, dass wir 2027 das zehnjährige Bestehen der BNCC (Nationale Gemeinsame Curriculare Basis) und 2028 das erste Jahrzehnt der Richtlinien für den Studiengang Religionswissenschaften feiern werden. Somit zielt dieses Dossier darauf ab, die Grund- und Weiterbildung sowie andere Besonderheiten der Fachkräfte zu diskutieren, die täglich mit dem Religionsunterricht umgehen.
Koordination: Dr. Sérgio Rogério de Azevedo Junqueira (UEPA), Dr. Aurenea Maria de Oliveira (UFPE) e Dr. Marcos Vinicius de Freitas Reis (UNIFAP).

















